Raclette richtig zubereiten

Neun praktische Tipps für den perfekten Raclette-Abend: von der Käsemenge über die Temperatur bis zur Reinigung.

So gelingt das perfekte Raclette

Mit diesen Tipps wird jeder Raclette-Abend ein Erfolg, vom richtigen Käse bis zur idealen Temperatur.

01

Käse rechtzeitig rausnehmen

Den Käse mindestens 30 Minuten vor dem Raclette aus dem Kühlschrank nehmen. Zimmertemperatur sorgt für gleichmässigeres Schmelzen.

02

Rinde dran oder ab?

Bei Schweizer Raclettekäse ist die Rinde essbar und gibt extra Geschmack. Wer es milder mag, schneidet sie ab. Beides ist völlig okay.

03

Nicht zu dünn schneiden

Die ideale Scheibe ist 4–5 mm dick. Zu dünn wird der Käse schnell gummig, zu dick braucht er ewig. Das Pfännchen sollte gut gefüllt sein.

04

Geduld beim Schmelzen

Den Käse langsam schmelzen lassen, bis er leicht blubbert und goldbraun wird. Nicht zu nah an den Heizstab, sonst verbrennt die Oberfläche.

05

Pro Person rechnen

Als Faustregel: 200–250g Käse pro Person. Bei grossen Raclette-Fans dürfen es auch 300g sein. Lieber etwas mehr einplanen!

06

Sortenmix anbieten

Zwei bis drei verschiedene Sorten machen den Abend spannender. Zum Beispiel ein klassischer Walliser, ein milder und ein würziger mit Pfeffer.

07

Pfännchen richtig reinigen

Die ausgekühlten Pfännchen mit einer Holzkelle abkratzen, dann über Nacht einweichen. Lieber von Hand abwaschen statt in die Spülmaschine, das schont die Antihaft-Beschichtung.

08

Käsegeruch loswerden

Eine mit Nelken gespickte Orange oder Zitrone aufstellen, schon ist der Duft am nächsten Morgen weg. Wer's klassisch mag: Wohnung gut lüften, am besten schon während des Essens.

09

Käsereste verwerten

Übrig gebliebener Raclettekäse hält sich gut verpackt 7 Tage im Kühlschrank oder bis zu 3 Monate im Tiefkühler. Perfekt für Käseschnitten, Gratins oder Tortillas am nächsten Tag.