Neun praktische Tipps für den perfekten Raclette-Abend: von der Käsemenge über die Temperatur bis zur Reinigung.
Mit diesen Tipps wird jeder Raclette-Abend ein Erfolg, vom richtigen Käse bis zur idealen Temperatur.
Den Käse mindestens 30 Minuten vor dem Raclette aus dem Kühlschrank nehmen. Zimmertemperatur sorgt für gleichmässigeres Schmelzen.
Bei Schweizer Raclettekäse ist die Rinde essbar und gibt extra Geschmack. Wer es milder mag, schneidet sie ab. Beides ist völlig okay.
Die ideale Scheibe ist 4–5 mm dick. Zu dünn wird der Käse schnell gummig, zu dick braucht er ewig. Das Pfännchen sollte gut gefüllt sein.
Den Käse langsam schmelzen lassen, bis er leicht blubbert und goldbraun wird. Nicht zu nah an den Heizstab, sonst verbrennt die Oberfläche.
Als Faustregel: 200–250g Käse pro Person. Bei grossen Raclette-Fans dürfen es auch 300g sein. Lieber etwas mehr einplanen!
Zwei bis drei verschiedene Sorten machen den Abend spannender. Zum Beispiel ein klassischer Walliser, ein milder und ein würziger mit Pfeffer.
Die ausgekühlten Pfännchen mit einer Holzkelle abkratzen, dann über Nacht einweichen. Lieber von Hand abwaschen statt in die Spülmaschine, das schont die Antihaft-Beschichtung.
Eine mit Nelken gespickte Orange oder Zitrone aufstellen, schon ist der Duft am nächsten Morgen weg. Wer's klassisch mag: Wohnung gut lüften, am besten schon während des Essens.
Übrig gebliebener Raclettekäse hält sich gut verpackt 7 Tage im Kühlschrank oder bis zu 3 Monate im Tiefkühler. Perfekt für Käseschnitten, Gratins oder Tortillas am nächsten Tag.